Evangelische Kirche in Kleinensee

Evangelische Kirche in Kleinensee

Stadt Heringen (Werra) - Kleinensee

Kirchen

Beschreibung


<p>Am 18. Juli 1838 wurde der Grundstein f&uuml;r das Gotteshaus in Kleinensee gelegt und mit der Einweihung der Kirche am 07.10.1840 wurde gleichzeitig die Turmkugel auf die Spitze der Kirche gesetzt. Der Neubau der Kirche wurde erforderlich, nachdem eine um 1630 errichtete Kirche so bauf&auml;llig war, dass an ihrer Stelle diese Kirche neu erbaut werden musste.</p>

<p>Die Kirche ist eine moderne Saalkirche des 19. Jahrhunderts mit je drei hohen Rundbogenfenstern auf den L&auml;ngsseiten und zweien auf den Breitseiten. Die Rundbogen-Eingangst&uuml;r &ouml;ffnet sich unter einem spitzgiebligen Vorbau zur Freitreppe. Die Fassade ist in Werkstein aus Rotsandstein gemauert, welcher aus dem gemeindeeigenen Steinbruch stammt. Die rundbogigen Fenstereinfassungen bestehen aus Grausandstein.</p>

<p>Die Glocken sind in einer viereckigen Glockenstube untergebracht, die als Dachreiter auf dem Westgiebel sitzt. Die h&ouml;lzerne Konstruktion ist von au&szlig;en verschiefert und schlie&szlig;t nach oben in einem achteckigen Spitzhelm-Aufsatz ab, der die Wetterfahne mit der Jahreszahl 1840 tr&auml;gt.</p>

<p>Der damalige Pfarrer Hartung &auml;u&szlig;erte seine W&uuml;nsche an die Ausf&uuml;hrung der neuen Kirche, die Orgel sollte nicht wieder in der Mitte des Schiffs, sondern &ldquo;gleich &uuml;ber dem Beichtstuhl&ldquo; eingebaut werden, damit von demselben gleich die Treppe zu ihr gehen kann. Der Altar solle weiter vorger&uuml;ckt werden, damit er nicht unter der H&auml;ngekanzel, die von S&uuml;den &uuml;ber eine Treppe erreichbar ist, stehe. Hartung w&uuml;nschte sich eine Kirche f&uuml;r 400 Zuh&ouml;rer. Zur damaligen Zeit hatte Kleinensee 351 Einwohner. Doch der Landesbaumeister M&uuml;ller wusste um die rechte Gr&ouml;&szlig;e des Entwurfes und man einigte sich auf je einen Platz f&uuml;r jedes der 53 Kleinenseer H&auml;user, zuz&uuml;glich 9 Pl&auml;tzen und St&auml;nden f&uuml;r die adlige Familie und die Kirchen&auml;ltesten.</p>

<p>Der erste Entwurf von M&uuml;ller aus dem Jahr 1833 sah f&uuml;r das 70 Fu&szlig; lange und 42 Fu&szlig; breite Bauwerk Lohn- und Materialkosten in H&ouml;he von 3210 Talern vor. Trotz Versteigerung der Weiberb&auml;nke und Verkauf von Teilen der alten Kirche reichte das Geld nicht.</p>

<p>Von den vier Glocken, die in dem 780 kg schweren Glockenstuhl h&auml;ngen, ist die kleinste und &auml;lteste das &bdquo;Totengl&ouml;ckchen&ldquo; aus dem Jahr 1788. 1953 kamen zwei weitere Glocken aus &bdquo;Briloner Silberbronze&ldquo; hinzu. Die vierte Glocke stammt aus dem Jahr 1962.</p>

<p>Die Orgel ist eine dreiteilige Barockorgel mit Schleierbrettdekor und stilvollen Schnitzereien sowie zwei Fl&uuml;gelt&uuml;rmen. Die Orgel stammt aus den Jahren 1720-1740 und begleitete schon den Gottesdienst in der alten Kleinenseer Kirche. 1838-1840 wurde sie ausgebaut, repariert und in die neue Kirche wieder eingebaut. 1953 wurde sie gr&uuml;ndlich &uuml;berholt.</p>

<p>Im Sommer des Jahres 1915 wurde der Bau erstmalig renoviert. Dabei entstand ein rundes Deckengew&ouml;lbe aus Beton, das mit herrlichen Malereien verziert wurde. Die Reste kann man heute noch auf dem Dachboden bewundern. Die Urkunden im Turmkopf wurden um eine Mehlkarte, einen Mahlschein, eine Brotkarte und die Nummer 214 der &bdquo;Hessischen Post&ldquo;, sowie einer Ausgabe des &bdquo;Casseler Stadtanzeigers&ldquo; vom 04.08.1915 erg&auml;nzt.</p>

<p>Nach dem Einsturz eines Stollens des Kaliwerkes Wintershall im Februar 1952 entstanden am Geb&auml;ude erhebliche Sch&auml;den, so dass die Kirche aus baupolizeilichen Gr&uuml;nden f&uuml;r 1 Jahr geschlossen und das L&auml;uten der Glocken eingestellt wurde. Im Rahmen der Instandsetzung wurde zur St&uuml;tzung des Geb&auml;udes ein Stahlbetong&uuml;rtel angelegt. Die alte Gew&ouml;lbedecke von 1915 musste durch eine&nbsp; moderne Kassettendecke aus Holz verkleidet werden.</p>

<p>Im Jahre 2014 wurde die elektrische Anlage der Kirche erneuert und die Innenw&auml;nde wurden abgewaschen und neu eingeschl&auml;mmt, sowie einige Holzteile mit neuer Farbe versehen.</p>

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